Niacinamid Serum: feinere Poren, gleichmäßigerer Teint
Niacinamid (Vitamin B3) ist einer der am besten untersuchten Wirkstoffe der koreanischen Hautpflege. Es reguliert die Talgproduktion, verfeinert sichtbar erweiterte Poren und hemmt die Übertragung von Pigment in die oberen Hautschichten – dadurch wirkt der Teint nach einigen Wochen gleichmäßiger.
Gleichzeitig unterstützt Niacinamid die Bildung von Ceramiden und stärkt so die Hautbarriere. Das macht es auch für empfindliche, zu Rötungen neigende Haut zu einer verträglichen Wahl – anders als reines Vitamin C oder Retinol.
Üblich sind Konzentrationen zwischen 2 und 10 Prozent. Mehr ist nicht besser: Ab etwa 10 Prozent steigt bei sensibler Haut das Risiko für Brennen, ohne dass die Wirkung zunimmt.
Niacinamid Serum im Sortiment
Wann trage ich Niacinamid auf?
Nach Toner und Essence, vor der Feuchtigkeitscreme – morgens, abends oder zweimal täglich. Zwei bis drei Tropfen auf die feuchte Haut reichen; danach immer mit Creme und morgens mit Sonnenschutz abschließen.
Niacinamid und Vitamin C kombinieren
Die alte Warnung vor dieser Kombination stammt aus Laborversuchen mit reiner Ascorbinsäure bei hohen Temperaturen. In modernen Formulierungen ist sie unproblematisch. Wer trotzdem sicher gehen will, nutzt Vitamin C morgens und Niacinamid abends.
Ab wann sieht man Ergebnisse?
Weniger Glanz und ruhigere Haut oft schon nach zwei Wochen. Für sichtbar feinere Poren und einen ebenmäßigeren Teint sollte man acht bis zwölf Wochen konsequent anwenden.
