Rasierpickel vermeiden
Rasierpickel vermeiden: die Ursachen und was wirklich hilft
Rote Punkte, Brennen und eingewachsene Haare nach dem Rasieren sind kein Pech, sondern fast immer die Folge von zu wenig Vorbereitung, zu viel Druck oder einer stumpfen Klinge. Wer die Reihenfolge und das Werkzeug anpasst, bekommt Rasierpickel meist innerhalb von zwei bis drei Wochen in den Griff. Hier sind die Ursachen – und die Schritte, die in der Praxis den größten Unterschied machen.
Rasierpickel vermeiden
Rasierpickel vermeiden: Warum sie entstehen, welche Rasiertechnik hilft und wie du mit Rasierseife, Rasierhobel und Aftershave Rötungen vorbeugst.
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Ursache 1: stumpfe Klinge
Eine abgenutzte Klinge reißt das Haar statt es zu schneiden. Beim Rasierhobel tauschst du die Klinge alle 3–5 Rasuren – für wenige Cent.
Ursache 2: zu wenig Vorbereitung
Trockene Haut und harte Barthaare bedeuten Reibung. Warmes Wasser und echter Schaum aus Rasierseife machen das Haar weich und schützen die Haut.
Ursache 3: Druck und Gegenstrich
Mehrklingensysteme ziehen das Haar unter die Hautoberfläche – der Hauptgrund für eingewachsene Haare. Ein Rasierhobel arbeitet mit einer Klinge und ohne Druck.
Ursache 4: Pflege danach fehlt
Nach der Rasur ist die Haut offen und gereizt. Ein alkoholfreies Aftershave beruhigt, statt zusätzlich auszutrocknen.
Anwendung Schritt für Schritt
- 1Vor der Rasur 1–2 Minuten warmes Wasser oder ein warmes Tuch aufs Gesicht – das weicht das Haar auf.
- 2Rasierseife mit einem Rasierpinsel aufschlagen und in die Haut einarbeiten, nicht nur auflegen.
- 3Mit dem Strich rasieren, in kurzen Zügen und ohne Druck – der Hobel arbeitet über sein Eigengewicht.
- 4Nach jedem Zug ausspülen; nie zweimal über dieselbe Stelle gehen.
- 5Kalt nachspülen und ein alkoholfreies Aftershave oder eine leichte Pflege auftragen.
- 6Klinge nach 3–5 Rasuren wechseln, Pinsel und Hobel trocken lagern.
- 7Bei starker Neigung: zweimal pro Woche sanft peelen, damit Haare nicht einwachsen.
